Mit 150 auf der Landstraße geblitzt
Wer mit 150 km/h auf einer Landstraße mit Tempo 100 geblitzt wird, fährt nach Toleranzabzug von 5 km/h bereinigt 145 km/h und damit 45 km/h zu schnell. Das ergibt 320 € Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
Autor: BußgeldPro Redaktion
Diese Seite dient der Orientierung und ersetzt keine anwaltliche Rechtsberatung. Für komplexe Fälle empfehlen wir einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.
Methodik
- Inhalte werden redaktionell von BußgeldPro auf Basis öffentlich zugänglicher Regelwerke und bekannter Fehlerquellen strukturiert aufbereitet.
- Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.
- Fristen, Bußgelder und Einspruchsansätze sollten immer mit dem konkreten Bescheid abgeglichen werden.
Schritt für Schritt berechnet
Ergebnis: 320 € Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
Warum dieses Szenario so häufig gesucht wird
150 statt 100 auf der Landstraße ist kein kleiner Landstraßenfehler mehr, sondern ein Fall mit Fahrverbot und erheblichem Kostenblock.
Gerade weil außerorts oft mit weiten Sichtlinien argumentiert wird, wird die rechtliche Härte häufig unterschätzt. Für die Einordnung zählen aber Messwert, Limit und Dokumentation, nicht das subjektive Sicherheitsgefühl. Wer den Bescheid erhält, will meistens nicht erst die ganze Bußgeldtabelle studieren, sondern wissen, was genau dieser Messwert bedeutet. Deshalb verlinkt diese Seite direkt auf die passende Stufe und auf die Bescheid-Prüfung.
Was wäre wenn? Wären Sie 20 km/h langsamer gefahren, läge der Vorwurf bei 26 km/h zu viel und damit bei 150 €, 1 Punkt und 1 Monat bei Wiederholung statt 320 €, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
Bußgeldbescheid schon da?
Die Einspruchsfrist beträgt nur 14 Tage ab Zustellung. BußgeldPro prüft Messwert, Fristen und typische Schwachstellen automatisch für Ihren konkreten Fall.
Jetzt kostenlos prüfenHäufige Fragen
Nach dem Toleranzabzug bleiben 145 km/h bereinigt und damit 45 km/h Überschreitung. Das führt in diesem Szenario zu 320 € Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
Der Fall fällt in die Stufe 41-50 km/h. Entscheidend ist nicht der rohe Messwert, sondern der Wert nach Abzug der Messtoleranz.
Ein Einspruch lohnt sich vor allem dann, wenn Messstelle, Beschilderung, Toleranzabzug oder Zustellung des Bescheids nicht sauber dokumentiert wirken. Je näher der Fall an einer Schwelle liegt, desto größer ist der praktische Nutzen der Prüfung.
Das könnte Sie auch interessieren
Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts
Die passende Hub-Seite mit Tabelle und weiteren Leaf-Seiten.
41 km/h zu schnell
Die Leaf-Seite zur passenden Bußgeldstufe.
Mit 130 auf der Landstraße
Die direkte Vergleichsseite zum Nachbarfall.
PoliScan Speed
Häufiges Messsystem bei Landstraße und Bundesstraße.
Blitzer-Einspruch: Wann lohnt es sich?
Warum schwere außerörtliche Tempoverstöße fast immer geprüft werden sollten.