Mit 130 auf der Landstraße geblitzt

Stand: 12. April 2026 Lesezeit: 4 Min

Wer mit 130 km/h auf einer Landstraße mit Tempo 100 geblitzt wird, fährt nach Toleranzabzug von 4 km/h bereinigt 126 km/h und damit 26 km/h zu schnell. Das ergibt 150 € Bußgeld, 1 Punkt und 1 Monat bei Wiederholung.

Bußgeld 150 €
Punkte 1 Punkt
Fahrverbot 1 Monat bei Wiederholung

Das Fahrverbot greift in dieser Stufe erst, wenn innerhalb von 12 Monaten erneut mindestens 26 km/h zu viel vorgeworfen werden.

Autor: BußgeldPro Redaktion

Diese Seite dient der Orientierung und ersetzt keine anwaltliche Rechtsberatung. Für komplexe Fälle empfehlen wir einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Methodik

  • Inhalte werden redaktionell von BußgeldPro auf Basis öffentlich zugänglicher Regelwerke und bekannter Fehlerquellen strukturiert aufbereitet.
  • Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.
  • Fristen, Bußgelder und Einspruchsansätze sollten immer mit dem konkreten Bescheid abgeglichen werden.

Schritt für Schritt berechnet

Gemessen130 km/h
Toleranzabzug−4 km/h
Bereinigt126 km/h
Erlaubt100 km/h
Überschreitung26 km/h
BKat-Stufe26-30 km/h

Ergebnis: 150 € Bußgeld, 1 Punkt und 1 Monat bei Wiederholung.

Warum dieses Szenario so häufig gesucht wird

130 statt 100 außerorts ist genau die Schwelle, an der viele Fahrer zum ersten Mal einen Punkt befürchten.

Der Fall ist typisch für Landstraßen mit kurzen Geraden, auf denen das Überholtempo nur ein paar Sekunden zu lange gehalten wird. Nach Toleranzabzug landet man sofort im Punktesektor. Wer den Bescheid erhält, will meistens nicht erst die ganze Bußgeldtabelle studieren, sondern wissen, was genau dieser Messwert bedeutet. Deshalb verlinkt diese Seite direkt auf die passende Stufe und auf die Bescheid-Prüfung.

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Was wäre wenn? Wären Sie 10 km/h langsamer gefahren, läge der Vorwurf bei 16 km/h zu viel und damit bei 60 € ohne Punkte statt 150 €, 1 Punkt und 1 Monat bei Wiederholung.

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Häufige Fragen

Nach dem Toleranzabzug bleiben 126 km/h bereinigt und damit 26 km/h Überschreitung. Das führt in diesem Szenario zu 150 € Bußgeld, 1 Punkt und 1 Monat bei Wiederholung.

Der Fall fällt in die Stufe 26-30 km/h. Entscheidend ist nicht der rohe Messwert, sondern der Wert nach Abzug der Messtoleranz.

Ein Einspruch lohnt sich vor allem dann, wenn Messstelle, Beschilderung, Toleranzabzug oder Zustellung des Bescheids nicht sauber dokumentiert wirken. Je näher der Fall an einer Schwelle liegt, desto größer ist der praktische Nutzen der Prüfung.

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