Mit 120 auf der Landstraße geblitzt
Wer mit 120 km/h auf einer Landstraße mit Tempo 100 geblitzt wird, fährt nach Toleranzabzug von 4 km/h bereinigt 116 km/h und damit 16 km/h zu schnell. Das ergibt 60 € Bußgeld ohne Punkte und ohne Fahrverbot.
Autor: BußgeldPro Redaktion
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Methodik
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- Fristen, Bußgelder und Einspruchsansätze sollten immer mit dem konkreten Bescheid abgeglichen werden.
Schritt für Schritt berechnet
Ergebnis: 60 € Bußgeld ohne Punkte und ohne Fahrverbot.
Warum dieses Szenario so häufig gesucht wird
120 statt 100 auf der Landstraße ist der klassische Fall, der oft beim Überholen oder nach dem Ortsausgang entsteht.
Nach dem Abzug bleibt der Vorwurf im reinen Bußgeldbereich. Trotzdem ist gerade auf Landstraßen relevant, ob das Limit dauerhaft galt oder aus einer konkreten Gefahrenstelle heraus angeordnet wurde. Wer den Bescheid erhält, will meistens nicht erst die ganze Bußgeldtabelle studieren, sondern wissen, was genau dieser Messwert bedeutet. Deshalb verlinkt diese Seite direkt auf die passende Stufe und auf die Bescheid-Prüfung.
Was wäre wenn? Wären Sie 2 km/h langsamer gefahren, läge der Vorwurf bei 14 km/h zu viel und damit bei 40 € ohne Punkte statt 60 € ohne Punkte.
Bußgeldbescheid schon da?
Die Einspruchsfrist beträgt nur 14 Tage ab Zustellung. BußgeldPro prüft Messwert, Fristen und typische Schwachstellen automatisch für Ihren konkreten Fall.
Jetzt kostenlos prüfenHäufige Fragen
Nach dem Toleranzabzug bleiben 116 km/h bereinigt und damit 16 km/h Überschreitung. Das führt in diesem Szenario zu 60 € Bußgeld ohne Punkte und ohne Fahrverbot.
Der Fall fällt in die Stufe 16-20 km/h. Entscheidend ist nicht der rohe Messwert, sondern der Wert nach Abzug der Messtoleranz.
Ein Einspruch lohnt sich vor allem dann, wenn Messstelle, Beschilderung, Toleranzabzug oder Zustellung des Bescheids nicht sauber dokumentiert wirken. Je näher der Fall an einer Schwelle liegt, desto größer ist der praktische Nutzen der Prüfung.
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