Geblitzt in der Probezeit
Wer in der Probezeit geblitzt wird, muss zunächst wie jeder andere Fahrer auf die bereinigte Geschwindigkeitsüberschreitung schauen. Ab 21 km/h zu schnell wird daraus zusätzlich regelmäßig ein A-Verstoß.
Autor: BußgeldPro Redaktion
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Methodik
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- Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.
- Fristen, Bußgelder und Einspruchsansätze sollten immer mit dem konkreten Bescheid abgeglichen werden.
Die entscheidende Schwelle beim Blitzer
Für Fahranfänger zählt nicht nur der Messwert, sondern die bereinigte Überschreitung nach Toleranzabzug.
Bis 20 km/h bleibt der Fall oft im normalen Bußgeldbereich. Ab 21 km/h wird der Bescheid schnell zum Probezeitproblem.
Warum sich die Prüfung hier besonders lohnt
Gerade an der 21er-Schwelle kann schon ein kleiner Korrekturbedarf den Unterschied zwischen normalem Bußgeld und A-Verstoß machen.
Deshalb sind Toleranzabzug, Beschilderung und Messmethode für Fahranfänger noch wichtiger als für andere Fahrer.
Probezeit-Bescheid erhalten?
BußgeldPro prüft, ob der Vorwurf wirklich ein A-Verstoß ist und welche Zusatzfolgen außer dem Bußgeld drohen.
Probezeit-Fall prüfenHäufige Fragen
Das hängt von der bereinigten Überschreitung ab. Ab 21 km/h zu schnell wird es regelmäßig ein A-Verstoß.
Nein. Entscheidend ist die tatsächliche Überschreitung nach Toleranzabzug.
Weil an dieser Stelle das Probezeitsystem mit Aufbauseminar und Verlängerung greift.