Mit 70 in der 30er-Zone geblitzt

Stand: 12. April 2026 Lesezeit: 4 Min

Wer mit 70 km/h in einer 30er-Zone geblitzt wird, fährt nach Toleranzabzug von 3 km/h bereinigt 67 km/h und damit 37 km/h zu schnell. Das ergibt 260 € Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

Bußgeld 260 €
Punkte 2 Punkte
Fahrverbot 1 Monat Fahrverbot

Autor: BußgeldPro Redaktion

Diese Seite dient der Orientierung und ersetzt keine anwaltliche Rechtsberatung. Für komplexe Fälle empfehlen wir einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Methodik

  • Inhalte werden redaktionell von BußgeldPro auf Basis öffentlich zugänglicher Regelwerke und bekannter Fehlerquellen strukturiert aufbereitet.
  • Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.
  • Fristen, Bußgelder und Einspruchsansätze sollten immer mit dem konkreten Bescheid abgeglichen werden.

Schritt für Schritt berechnet

Gemessen70 km/h
Toleranzabzug−3 km/h
Bereinigt67 km/h
Erlaubt30 km/h
Überschreitung37 km/h
BKat-Stufe31-40 km/h

Ergebnis: 260 € Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

Warum dieses Szenario so häufig gesucht wird

Mit 70 durch eine 30er-Zone ist der klassische Fall, bei dem ein Blitz plötzlich zum Führerschein-Thema wird.

Solche Verstöße passieren oft auf breiten Vorfahrtachsen mit wenig Querbewegung. Juristisch bleibt die Lage trotzdem streng, weil die Zone gerade besonders sensible Bereiche schützen soll. Wer den Bescheid erhält, will meistens nicht erst die ganze Bußgeldtabelle studieren, sondern wissen, was genau dieser Messwert bedeutet. Deshalb verlinkt diese Seite direkt auf die passende Stufe und auf die Bescheid-Prüfung.

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Was wäre wenn? Wären Sie 10 km/h langsamer gefahren, läge der Vorwurf bei 27 km/h zu viel und damit bei 180 €, 1 Punkt und 1 Monat bei Wiederholung statt 260 €, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

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Häufige Fragen

Nach dem Toleranzabzug bleiben 67 km/h bereinigt und damit 37 km/h Überschreitung. Das führt in diesem Szenario zu 260 € Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

Der Fall fällt in die Stufe 31-40 km/h. Entscheidend ist nicht der rohe Messwert, sondern der Wert nach Abzug der Messtoleranz.

Ein Einspruch lohnt sich vor allem dann, wenn Messstelle, Beschilderung, Toleranzabzug oder Zustellung des Bescheids nicht sauber dokumentiert wirken. Je näher der Fall an einer Schwelle liegt, desto größer ist der praktische Nutzen der Prüfung.

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