Handy am Steuer: Bußgeld & Kosten im Detail 2026

Aktualisiert März 2026 Lesezeit: 4 Min

Bußgeldtabelle Handy am Steuer 2026

Die Bußgelder für die Handynutzung am Steuer wurden 2017 deutlich angehoben. Seitdem kostet der einfache Verstoß 100 Euro statt zuvor 60 Euro. Bei erschwerenden Umständen steigen die Sanktionen weiter:

Die Tabelle zeigt alle aktuellen Bußgelder für die verschiedenen Situationen — vom einfachen Verstoß bis hin zur Nutzung mit Unfallfolge.

Zusatzkosten: Punkte, Fahrverbot und Probezeit

Neben dem reinen Bußgeld entstehen beim Handyverstoß weitere Kosten und Konsequenzen:

  • Punkt in Flensburg: Ein Punkt bleibt 2,5 Jahre im Register. Ab 8 Punkten wird der Führerschein entzogen.
  • Fahrverbot: Bei Gefährdung oder Sachbeschädigung droht 1 Monat Fahrverbot. Das kann für Berufspendler existenzbedrohend sein.
  • Probezeit-Kosten: Das verpflichtende Aufbauseminar nach zwei B-Verstößen kostet zwischen 250 und 400 Euro — zusätzlich zum Bußgeld.
  • Versicherung: Punkte in Flensburg können zu höheren Kfz-Versicherungsprämien führen.

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Handyverstoß im europäischen Vergleich

Im europäischen Vergleich liegen die deutschen Bußgelder im mittleren Bereich. Einige Nachbarländer ahnden Handyverstöße deutlich strenger:

  • Niederlande: 420 € (eine der höchsten Strafen in Europa)
  • Dänemark: ab 200 € (gestaffelt nach Einkommen)
  • Spanien: 200 €, 6 Punkte (im spanischen System)
  • Großbritannien: ab 240 €, 6 Punkte
  • Deutschland: 100 €, 1 Punkt

Deutschland liegt damit unter dem europäischen Durchschnitt, was einige Verkehrsexperten als zu mild kritisieren.

Was kostet ein Einspruch gegen den Handyverstoß?

Die Kosten für einen Einspruch hängen vom gewählten Weg ab. Bei BußgeldPro kostet die Analyse inklusive Einspruchsschreiben 9,90 Euro — deutlich weniger als ein Anwalt. Im Vergleich:

  • Eigener Einspruch: 0 €, aber aufwändig und ohne Fachkenntnis
  • BußgeldPro KI-Analyse: 9,90 € für Prüfung und fertiges Einspruchsschreiben
  • Fachanwalt: 200–400 €, lohnt sich vor allem bei drohendem Fahrverbot

Bedenken Sie: Schon bei einem einfachen Handyverstoß (100 €) kann sich ein Einspruch für 9,90 € finanziell lohnen — ganz abgesehen vom Punkt, der Ihnen erspart bleibt.

Bußgeldtabelle: Handy am Steuer 2026

SituationBußgeldPunkteFahrverbot
Einfacher Verstoß (Kfz)100 €1
Mit Gefährdung (Kfz)150 €21 Monat
Mit Sachbeschädigung (Kfz)200 €21 Monat
Radfahrer55 €

Häufige Fragen

Das Bußgeld für einen einfachen Handyverstoß beträgt 100 Euro plus 1 Punkt in Flensburg. Bei Gefährdung steigt es auf 150 Euro mit 2 Punkten und 1 Monat Fahrverbot. Radfahrer zahlen 55 Euro ohne Punkt.
Ja, beim einfachen Verstoß gibt es 1 Punkt in Flensburg. Bei Gefährdung oder Sachbeschädigung sind es sogar 2 Punkte. Radfahrer erhalten keinen Punkt.
Ja, denn neben den 100 Euro geht es auch um den Punkt in Flensburg. Dieser bleibt 2,5 Jahre gespeichert und kann die Kfz-Versicherung verteuern. Mit BußgeldPro prüfen Sie für 9,90 Euro, ob der Bescheid anfechtbar ist.

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