Mit 120 in der Autobahnbaustelle geblitzt
Wer mit 120 km/h in einer Autobahnbaustelle mit Tempo 80 geblitzt wird, fährt nach Toleranzabzug von 4 km/h bereinigt 116 km/h und damit 36 km/h zu schnell. Das ergibt 200 € Bußgeld, 1 Punkt und 1 Monat Fahrverbot.
Autor: BußgeldPro Redaktion
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Methodik
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- Fristen, Bußgelder und Einspruchsansätze sollten immer mit dem konkreten Bescheid abgeglichen werden.
Schritt für Schritt berechnet
Ergebnis: 200 € Bußgeld, 1 Punkt und 1 Monat Fahrverbot.
Warum dieses Szenario so häufig gesucht wird
Autobahnbaustellen sind Blitzer-Hotspots, weil viele Fahrer das 80er-Limit erst wahrnehmen, wenn die Spur schon verengt ist.
Mit 120 in der Baustelle liegt der Fall nach dem Abzug bereits deutlich im Fahrverbotsbereich. Gerade hier lohnt sich der Blick auf Beschilderung, Limitwechsel und saubere Fahrzeugzuordnung. Wer den Bescheid erhält, will meistens nicht erst die ganze Bußgeldtabelle studieren, sondern wissen, was genau dieser Messwert bedeutet. Deshalb verlinkt diese Seite direkt auf die passende Stufe und auf die Bescheid-Prüfung.
Was wäre wenn? Wären Sie 20 km/h langsamer gefahren, läge der Vorwurf bei 17 km/h zu viel und damit bei 60 € ohne Punkte statt 200 €, 1 Punkt und 1 Monat Fahrverbot.
Bußgeldbescheid schon da?
Die Einspruchsfrist beträgt nur 14 Tage ab Zustellung. BußgeldPro prüft Messwert, Fristen und typische Schwachstellen automatisch für Ihren konkreten Fall.
Jetzt kostenlos prüfenHäufige Fragen
Nach dem Toleranzabzug bleiben 116 km/h bereinigt und damit 36 km/h Überschreitung. Das führt in diesem Szenario zu 200 € Bußgeld, 1 Punkt und 1 Monat Fahrverbot.
Der Fall fällt in die Stufe 31-40 km/h. Entscheidend ist nicht der rohe Messwert, sondern der Wert nach Abzug der Messtoleranz.
Ein Einspruch lohnt sich vor allem dann, wenn Messstelle, Beschilderung, Toleranzabzug oder Zustellung des Bescheids nicht sauber dokumentiert wirken. Je näher der Fall an einer Schwelle liegt, desto größer ist der praktische Nutzen der Prüfung.
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