Mit 40 in der 30er-Zone geblitzt

Stand: 12. April 2026 Lesezeit: 4 Min

Wer mit 40 km/h in einer 30er-Zone geblitzt wird, fährt nach Toleranzabzug von 3 km/h bereinigt 37 km/h und damit 7 km/h zu schnell. Das ergibt 30 € Bußgeld ohne Punkte und ohne Fahrverbot.

Bußgeld 30 €
Punkte 0 Punkte
Fahrverbot Kein Fahrverbot

Autor: BußgeldPro Redaktion

Diese Seite dient der Orientierung und ersetzt keine anwaltliche Rechtsberatung. Für komplexe Fälle empfehlen wir einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Methodik

  • Inhalte werden redaktionell von BußgeldPro auf Basis öffentlich zugänglicher Regelwerke und bekannter Fehlerquellen strukturiert aufbereitet.
  • Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.
  • Fristen, Bußgelder und Einspruchsansätze sollten immer mit dem konkreten Bescheid abgeglichen werden.

Schritt für Schritt berechnet

Gemessen40 km/h
Toleranzabzug−3 km/h
Bereinigt37 km/h
Erlaubt30 km/h
Überschreitung7 km/h
BKat-Stufebis 10 km/h

Ergebnis: 30 € Bußgeld ohne Punkte und ohne Fahrverbot.

Warum dieses Szenario so häufig gesucht wird

Die 30er-Zone vor der Grundschule, ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit und dann der Blitz: Genau solche Fälle landen jeden Tag in deutschen Bußgeldstellen.

40 in einer 30er-Zone wirkt noch moderat, ist aber oft der Einstieg in die Frage, ob das Schild rechtzeitig sichtbar war oder ob die Messung unmittelbar hinter dem Limitwechsel stand. Wer den Bescheid erhält, will meistens nicht erst die ganze Bußgeldtabelle studieren, sondern wissen, was genau dieser Messwert bedeutet. Deshalb verlinkt diese Seite direkt auf die passende Stufe und auf die Bescheid-Prüfung.

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Was wäre wenn? Wären Sie 2 km/h langsamer gefahren, läge der Vorwurf bei 5 km/h zu viel und damit bei 30 € ohne Punkte statt 30 € ohne Punkte.

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Häufige Fragen

Nach dem Toleranzabzug bleiben 37 km/h bereinigt und damit 7 km/h Überschreitung. Das führt in diesem Szenario zu 30 € Bußgeld ohne Punkte und ohne Fahrverbot.

Der Fall fällt in die Stufe bis 10 km/h. Entscheidend ist nicht der rohe Messwert, sondern der Wert nach Abzug der Messtoleranz.

Ein Einspruch lohnt sich vor allem dann, wenn Messstelle, Beschilderung, Toleranzabzug oder Zustellung des Bescheids nicht sauber dokumentiert wirken. Je näher der Fall an einer Schwelle liegt, desto größer ist der praktische Nutzen der Prüfung.

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